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Bericht und Impressionen vom Selbsthilfetag am 21. Juni 2008 in Guben 
Teilnehmer
Mitgliedsverbände:
UBV Guben, BV Jüterbog-Niederer Fläming, BV Osthavelland (Nauen), Begegnungsstätte unbehindert leben Forst, Behindertenvereinigung Forst, Potsdamer BV, Kreisverband der Behinderten Eisenhüttenstadt, BV Frankfurt (Oder), BV Kreis Eberswalde
Vorstandsmitglieder:
Gerhard Stuchlick, Rita Hennrich, Volker Andreß, Karl-Heinz Lauterbach, Karl-Heinz Lehmann
ABB-Geschäftsstelle:
Dr. Stephan Faust, Paul Redel
Tagesablauf
10.00 Uhr Begrüßung und Erläuterung des Tagesprogramms
Herr Lauterbach bedankt sich bei Dr. Fuchs für die Einladung nach Guben und wünscht der Veranstaltung gutes Gelingen
10.10 – 10.30 Uhr Vorstellung und Erfahrungsbericht des UBV
Dr. Fuchs stellt die Struktur des UBV Guben vor, insbesondere den Zweckbetrieb in Form einer gGmbH, den der UBV als Gesellschafter unterhält. Der Fahrdienst und die Wäscherei ermöglichen dem Gubener Verband, von kleinen Überschüssen das Vereinsleben zu organisieren. Ferner spricht Dr. Fuchs die Problematik des Ehrenamtes in Vereinen an, gerade bezüglich der Fahrtkostenerstattung sowie die steigenden Mineralölpreise, was sich negativ auf die Kalkulation des Fahrdienstes auswirkt.
10.30 – 11.00 Uhr Erfahrungsaustausch zur Selbsthilfearbeit der Vereine
Auch andere Mitgliedsvereine, die einen Fahrdienst betreiben, beschreiben die angespannte Kostensituation und den massiven Konkurrenzkampf. Herr Dr. Faust regt an, ein Treffen zu einem Erfahrungsaustausch für die ABB- Mitgliedsvereine mit Fahrdienst zu organisieren, um eine gemeinsame Strategie der Kostenkalkulation zu entwickeln.
Dr. Faust schlägt ebenfalls vor, ein jährliches Schwerpunktthema ins Auge zu fassen, was dann von allen Mitgliedsvereinen in ihrem räumlichen Wirkungsfeld angesprochen und thematisiert wird. Nur breitangelegte Kampagnen haben aus seiner Sicht eine Chance auf öffentliche Wahrnehmung.
11.00 – 11.30 Uhr Auswertung des Aktionstages 2008
Herr Lauterbach erklärt, warum sich das AP für das Kopfsteinpflaster als diesjährigen Betonkopfpreisträger entschieden hat, obwohl eigentlich der Pfandflaschenautomat in der letzten Vorstandssitzung als Favorit benannt wurde.
AP und Geschäftsstelle lagen kurzfristig verschiedene Bauvorhaben im Land Brandenburg vor, die nach historischem Vorbild die Einsetzung von Kopfsteinpflasterwegen und -straßen vorsehen. Hier galt es, ein schnelles und deutliches Zeichen zu setzen. Es gab von Seiten einiger Gemeinden bereits Rückmeldungen – sie wollen uns künftig rechtzeitig in ihre Bauplanung einbeziehen. Auch das Medienecho in diesem Jahr fiel besonders groß aus.
Diese Einschätzung wurde von den anwesenden Teilnehmern bestätigt. Auch wurden die im letzten Rundschreiben getätigten Vorschläge bekräftigt, künftig weniger Podiumsteilnehmer einzuladen und die anwesenden Mitgliedsvereine stärker zu Wort kommen zu lassen.
11.30 – 12.30 Uhr Vorstandsbericht
Herr Lauterbach berichtet anhand des Vorstandberichtes über die vorangegangenen Aktivitäten des Arbeitspräsidiums und der Geschäftsstelle. Besondere Anmerkungen führt er zu den Erlebnisfreizeiten und der anstehenden Mitgliederversammlung.
Herr Lauterbach gibt bekannt, dass er als Gründungsmitglied und nach langjährigem Verbandsvorsitz in diesem Jahr sein Amt niederlegen wird. Er wird dem ABB auch weiterhin erhalten bleiben, in welcher Funktion aber steht noch nicht fest. Herr Lauterbach ruft die Mitgliedsvereine auf, Kandidatenvorschläge für die Vorstandswahl einzubringen.
Es ist dem ABB gelungen, zwei öffentlichkeitswirksame Auftritte für die Erlebnisfreizeiten zu organisieren. Zum einen übereichte Sozialministerin Dagmar Ziegler am 25. April während der Rehamesse in Berlin Herrn Lauterbach einen symbolischen Scheck über die jährliche Fördersumme. Zum anderen wird Ministerpräsident Matthias Platzeck seinen Sommerurlaub unterbrechen, um den Erlebnisfreizeiten seinen Besuch abzustatten.
12.30 – 13.30 Uhr Mittagessen
13.30 Uhr Stadtrundgang durch Guben und Gubin unter Anleitung eines Stadtführers



