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Videothek - Gentechnik und Zukunftsvisionen 
- Auslese zum Wunschkind
- Der geklonte Mensch
- Die Klone kommen
- Die zweite Schöpfung
- Experimente ohne Tabu
- Wunschkind @us dem Internet
- Die neuen Wahrsager
- Die Geister, die ich rief
- Künstliche Freunde und wirkliche Sehnsucht
- In and Out
Auslese zum Wunschkind

Deutschland 1998, Dokumentation, 30 Minuten
Ein Film von Sylvia Matthies
Mit-Redaktion: Hubert Schöne
Produktion: BR
empfohlen ab 16 Jahren, FSK 12
Wenn eine Frau heutzutage schwanger wird, ist das Warten auf das Kind eingebunden in ein umfassendes medizinisches Vorsorgeprogramm: Ultraschall, Tripeltest und Fruchtwasseruntersuchung legen in den meisten Fällen eine unkomplizierte Entwicklung offen. Manchmal aber auch geben sie Aufschluss darüber, dass etwas nicht in Ordnung ist. Und dann? Bis kurz vor der Geburt können mehr oder weniger schwer behinderte Föten inzwischen getötet werden - letztlich eine zeitgenössische Variante dessen, was als Eugenik im Dritten Reich praktiziert wurde. Der Film macht deutlich, wie gesellschaftliche Normvorstellungen, individuelle Lebensplanung und medizinischer Fortschritt die Existenz des Ungeborenen radikal in Frage stellen können und fragt damit nach der Moral, die solche Verfügungen gegenüber dem werdenden Leben rechtfertigt.
Der geklonte Mensch

Deutschland 1998, Dokumentation, 27 Minuten
Ein Film von Christiane Götz-Sobel
Produktion: ZDF, Mainz
empfohlen ab 14 Jahren
Das Fernseh-Feature nimmt sich der vielfältigen Aspekte (biologische, medizinische, wirtschaftliche, ethische) der Gentechnologie an und lässt Gegner wie Befürworter zu Wort kommen. Die differenzierte Dokumentation gibt einen umfassenden Überblick zur Gentechnik, die sich wahrscheinlich zu einem der florierendsten Märkte der Zukunft entwickeln wird. Ein sowohl für die Sekundarstufe II wie für die Erwachsenenbildung hervorragend geeigneter Einstieg zum Thema.
Die Klone kommen

Deutschland 2002, Dokumentation, 43 Minuten
Ein Film von Bernd Dost
Produktion: BR
Redaktion: Tilman Steiner
empfohlen ab 14 Jahren
Thema: Gentechnik zwischen Traum und Alptraum
Die Reportage gibt einen umfassenden Überblick über Chancen und Gefahren des Klonens. Es werden die Befürworter des Menschenklonens wie die Sekte Clonaid oder der italienische Reproduktionsmediziner Antinori vorgestellt.
Vor allem in den USA werden die neuen Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin ausgelotet: Die Firma ACT versucht aussterbende Tierarten zu klonen, die Fa. Lazaron friert Gewebeproben von toten Tieren ein, um dereinst daraus neue Tiere zu klonen.
Vor den Gefahren des Klonens warnen Molekularbiologen, die aus wissenschaftlichen Gründen Rinder klonen. Sie lehnen jedoch das Klonen von Menschen ab.
Eine vermittelnde Position nimmt der Reproduktionsforscher Illmensee (Innsbruck) ein, der vor allem vor dem Missbrauch des Klonens durch Militär oder Terroristen warnt.
Darüber hinaus kommt der Kulturkritiker Erwin Chargaff als entschiedener Gegner des Klonens zu Wort.
Die zweite Schöpfung

Deutschland 2000, Dokumentation, 44 Minuten
Ein Film von Tilman Achtnich
Produktion: SWR
Redaktion: Harald Schibrani
empfohlen ab 14 Jahren
Thema: Der künstliche Mensch
'Die moderne Medizin ersetzt die Verschleißteile des Körpers immer perfekter.' Dieser Behauptung geht die Dokumentation nach und stellt eine Parkinsonpatientin, einen Querschnittsgelähmten und einen unter offenen Wunden leidenden Mann vor. Die drei Beispiele illustrieren die neuen Möglichkeiten der Medizin, nämlich die Funktionsfähigmachung geschädigter Organe und das sog. Tissue-Engeneering, die Züchtung und Implementierung menschlichen Gewebes. Der Autor lotet die Chancen und Risiken und vor allem die ethischen Grenzen dieses Zukunftsmarktes aus.
Experimente ohne Tabu

Deutschland 2001, Dokumentation, 23 Minuten
Ein Film von Joachim Bublath, Christina Schrader, Eva-Maria Rauert
Produktion: Thomas Hamm, Hannes Gangl, ZDF
empfohlen ab 14 Jahren, FSK 6
Thema: Basiswissen zu Genforschung und Fortpflanzungsmedizin
Aus der Reihe: Abenteuer Forschung
Genforschung und Fortpflanzungsmedizin stehen heutzutage häufig im Licht der Öffentlichkeit und provozieren ethische Kontroversen. Doch die Sachverhalte sind komplex und nicht immer leicht zu verstehen. Dieser Film will eine Hilfe dazu sein.
Fünf kurze Beiträge skizzieren knapp und prägnant die wichtigsten Forschungsbereiche, den aktuellen Stand der Forschung und die Perspektiven:
1. Genetischer Bauplan und Embryonalentwicklung
2. Organzüchtung im Labor und die Heilung von Krankheiten mithilfe von erwachsenen Stammzellen
3. Was sind und was können embryonale Stammzellen?
4. Künstliche Befruchtung und Präimplantationsdiagnostik (PID)
5. Designerkinder - eine Vision?
Arbeitshilfe (PDF)
Wunschkind @us dem Internet

Deutschland 2000, Dokumentation, 30 Minuten
Ein Film von von Christiane Meier
Produktion: swr, Stuttgart
Redaktion: Roberto Sanchez
empfohlen ab 14 Jahren
Thema: Samen und Eizellen als Ware auf dem Markt
Aus der Reihe: Teleglobus
Reproduktionsmedizin: Dass sie, mittels Invitrofertilisation oder Hormonbehandlung, kinderlosen Paaren zur Erfüllung ihres Kinderwunsches verhilft, ist hierzulande weitestgehend anerkannt und wird zumeist positiv gesehen. Weitaus kritischer sieht man die Tatsache, dass inzwischen die Möglichkeit besteht, via Datenbank den Beginn des Lebens so zu gestalten, dass vermeintlich optimale Ingredienzen zusammengeführt werden. Samenbanken liefern Spermien in Topqualität, Modells bieten ihre Eizellen feil. Auch dies führt im Ergebnis nur dazu, dass ein Paar endlich den lang ersehnten Nachwuchs in den Armen hält - im Film an Eltern aus den USA beispielhaft demonstriert. Doch es bleiben viele Fragen offen: Wie weit soll die Verfügungsgewalt über menschliches Leben durch den Menschen gehen? Darf man alles machen, was man kann? Und nicht zuletzt: Warum setzen sich kinderlose Paare nicht dem Wagnis der Adoption aus, anstatt mit viel Geld einen Wirtschaftzweig zu unterstützen, dessen Gewinne auf dem höchst privaten Glücksbedürfnis der Menschen fußen.
Die neuen Wahrsager
BRD 1994, Dokumentation, 30 Minuten
Ein Film von Marianne Riedel
Produktion: ZDF
empfohlen ab 12 Jahren, FSK 6
Thema: Segen und Fluch der Humangenetik
Gentechnologie kann unser Leben radikal verändern. Doch wohin führt der Weg? Kritiker fürchten, dass Genforscher nicht nur schwere Krankheiten besiegen wollen, sondern auch den Menschen manipulieren. Für viele hingegen sind die Ergebnisse der neuen Schlüsseltechnologie eine wichtige Hilfe in ihrer Lebensplanung. - Ein Film, der informiert und eine Vielzahl aktueller ethischer Fragen aufgreift.
Die Geister, die ich rief
BRD 1989, Dokumentation, 45 Minuten
Ein Film von Martin Blachmann
Produktion: ZDF
empfohlen ab 12 Jahren, FSK 12
Ob in der Schulpause oder auf Klassenfahrt, viele Jugendliche erliegen heutzutage der Faszination des Übersinnlichen. Was für die einen ein Spiel ist, wird für die anderen oft zur Geisterbahn mit Folgen. In Gesprächen mit Jugendlichen und Fachleuten versucht der Film, spiritistische Phänomene zu erklären und geht der Frage nach, warum Jugendliche sich in unserem hochtechnisierten Zeitalter an Geister wenden.
Künstliche Freunde und wirkliche Sehnsucht

Deutschland 1997, Dokumentation, 30 Minuten
Ein Film von Susanne Becker
Produktion: ZDF
empfohlen ab 14 Jahren
Aus der Reihe 37°
Cyberspiele und Cyberwesen verweisen auf die Sehnsüchte der Menschen in den späten Neunzigern. Was fasziniert an ihnen? Warum treffen virtuelle Lebewesen gerade jetzt eine solche Gefühls- und Marktlücke? Wie wirken sie auf Kinder, die den Unterschied zwischen Wirklichkeit und Simulation erst lernen müssen? Sind sie Freundschafts- oder Beziehungsersatz, eröffnen sie die schöne Illusion, nicht erwachsen werden zu müssen, oder sind sie einfach nur Spielzeug wie jedes andere, das kurz in Mode kommt und bald vergessen ist? Fest steht spätestens seit den Tamagotchis: Die Lebenslust der Cyberwesen hält unsere Aufmerksamkeit und unsere Seele gefangen. Sie alle wollen erzogen, behütet, gesteuert und unterhalten werden. Und das ist das Problem: denn für so manchen Zeitgenossen werden die virtuellen Kreaturen zur wichtigsten, manchmal sogar zur einzigen Beziehung.
In and Out
Kanada 1989, Animationsfilm, 9 Minuten
Thema: Partnerschaft; Lebensentwürfe; Sinn des Lebens
Einsatzempfehlung: Schule
Das Leben – schnell wie eine Zugfahrt. Zuerst ist das Baby noch im Bauch, doch dann nimmt das Leben seinen Lauf: als Kleinkind im Laufstall, als Kind vor dem Fernseher, beim Ballspiel und in der Schule beim Aufklärungsunterricht. Später die Hochzeit und wieder vor dem Fernseher – Station für Station.



