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Videothek - Leben mit Behinderungen 
- Behinderte Lust
- Behinderte Eltern
- Blind sein
- Der Sieg
- Für diesen einen Tag
- Grenzenlos – Urlaub ohne Handicap
- Irgendwie kommt man ins Abseits
- Multiple Sklerose – Was nun?
- Was Sie schon immer über Spastiker wissen wollten...
- Umgang mit Rollstühlen
Behinderte Lust

Deutschland 2000, Dokumentation, 35 Minuten
Ein Film von Sandro Poggendorf
Produktion: Poggendorf & Zengerle Film- und Fernsehproduktion GbR
Redaktion: Juliane Endres
empfohlen ab 14 Jahren, FSK 12
Ralf ist seit vier Jahren mit Kerstin zusammen, Markus hat Susanne im Schwimmbad kennengelernt, Annette trifft auf einer Disco Mike und auch Carstens Wünsche gehen in Erfüllung. Vier von acht Millionen behinderten Menschen in Deutschland, die ganz normale Bedürfnisse nach Geborgenheit und Zärtlichkeit haben. Die Dokumentation stellt den Alltag von Ralf, Markus, Annette und Carsten dar, in dem Liebe und Sexualität selbstverständlich auch ihren Platz haben. Es kommen darüber hinaus Sozialbetreuer, ein Psychologe und eine holländische Sozialtherapeutin zu Wort. Dem Film gelingt es, ein tabuisiertes Thema einfühlsam ins Bild zu setzen.
Behinderte Eltern
BRD, Herstellungsjahr 1999, Dokumentarfilm, 28 Minuten
Thema: Behinderung und Gesellschaft
Können Menschen mit einer Behinderung überhaupt ´´richtige Eltern´´ sein? Haben Kinder von solchen Eltern darunter zu leiden, dass ihr Vater oder ihre Mutter im Rollstuhl sitzen? In Gesprächen mit Angehörigen von betroffenen Familien geht der Film diesen und anderen Fragen nach. Thomas Brucklachner, der Regisseur des Beitrags, ist selbst behindert und macht nach seiner Rehabilitation mit diesem Film einen ersten Wiedereinstieg ins Fernsehen.
Blind sein

Deutschland , Magazinbeitag, 12 Minuten
Produktion: Werk 3 im Auftrag des WDR, ORB, SWR, SR
Redaktion: Heike Sistig
empfohlen ab 6 Jahren, FSK o.A.
Aus der Reihe: Ein Mäusespecial aus der Sendung mit der Maus
Wie liest man die Blindenschrift, wie sehen die Buchstaben des Blindenalphabets aus, wie werden Bücher für Blinde gemacht - das sind die Themen des ersten Beitrags auf der Kassette. Im zweiten Beitrag sehen wir eine blindes Mädchen, das lernt, mit seinem weißen Stock auf den Straßen zu recht zu kommen. Mobilitätstraining nennt man das.
Der Sieg

Deutschland 1998, Kurzspielfilm, 8 Minuten
Ein Film von Robert Krause
Produktion: Catapult Filmproduktion, München
empfohlen ab 14 Jahren
Ein formal grandios inszenierter, emotional berührender Kurzspielfilm in zwei Akten. Akt eins: Geschäftiges Treiben in einer Sporthalle. Ein Barren-Turner bereitet sich auf seinen Wettkampf vor. Kraftvoll und elegant beginnt er seine Übung, unter den prüfenden Blicken der Preisrichter und der bestätigenden Miene seines Trainers. Plötzlich greift er neben einen der beiden Holme und stürzt. Zweiter Akt: Der durch den Unfall querschnittsgelähmte Athlet heftet mit zitternden Fingern seine Startnummer ans Trikot. Mit äußerster Kraftanstrengung gelingt es ihm schließlich, sich aus dem Rollstuhl zu erheben - an den Holmen des Barrens!
Für diesen einen Tag

BRD 1996, Dokumentation, 30 Minuten
Ein Film von Angelika Schmidt-Biesalski
Produktion: Wolfgang Fähndrich
empfohlen ab 14 Jahren, FSK 6
Thema: Entscheidung für ein behindertes Kind
Die Dokumentation zeigt vier Ehepaare, die sich entschieden haben, ein entweder schwer behindertes oder nicht lebensfähiges Kind zu bekommen. Die Paare erzählen von dem Prozeß, der sie zu dieser Entscheidung geführt hat und erklären, wie diese Entscheidung ihr Leben verändert hat. Ein eindrücklicher Film zu einem wichtigen Thema, der jedem die Möglichkeit lässt, selber zu entscheiden, wie man sich in solch einer Situation verhalten würde.
Grenzenlos – Urlaub ohne Handicap
BRD, Herstellungsjahr 1998, Dokumentarfilm, 15 Minuten
Thema: Behinderung und Gesellschaft
Wasserskifahren, Fallschirmspringen oder Ferien auf dem Bauernhof – die Möglichkeiten für Behinderte, ihren Urlaub zu gestalten, sind inzwischen sehr vielfältig geworden. Diesmal werden die drei bayerischen Urlaubsregionen Starnberger Fünf-Seen-Land, Pfaffenwinkel und Fränkisches Seenland vorgestellt, die jeweils ein spezielles Angebot für behinderte Feriengäste zusammengestellt haben.
Irgendwie kommt man ins Abseits
BRD, Herstellungsjahr 1997, Dokumentarfilm, VHS, 22 Minuten
Alltag in Familien mit mehreren Kindern für Eltern Beschäftigung rund um die Uhr. Wie aber sieht es in Familien mit schwer mehrfachbehinderten Kindern aus? Arzttermine, körperliche, seelische und finanzielle Belastungen, mangelnde Perspektiven, wenn die Kinder erwachsen werden, Kampf mit Behörden, Vorurteile der Umwelt und gesellschaftliches Desinteresse. Für die Eltern bleiben keine Freiräume für das eigene Leben. Und dabei passiert es leicht, dass man ins gesellschaftliche Abseits gerät. Der Film schildert, wie eine Familie diese Probleme bewältigt.
Multiple Sklerose - was nun?
Herstellungsjahr 1990, Dokumentarfilm, 25 Minuten
Thema: Mit Behinderung leben
In der Bundesrepublik Deutschland leiden rund 30.000 bis 60.000 Menschen an Multipler Sklerose (MS). Oft leben sie jahrelang in Ungewissheit, bis sie die Diagnose erfahren – für viele die schrecklichste Zeit ihrer Krankheit. Doch nach dem eindeutigen Befund beginnen erst recht die Probleme.
Was Sie schon immer über Spastiker wissen wollten...aber sich nicht zu fragen trauten
BRD, Herstellungsjahr 1996, Dokumentarfilm, 27 Minuten
Thema: Art der Behinderung
Auch im Behindertenbereich gibt es eine Hierarchie, die sich an den Normvorstellungen der Nichtbehinderten ausrichtet. In dieser Rangordnung stehen spastisch gelähmte Menschen meist am Ende, weil sie häufig in ihrer Kommunikation eingeschränkt sind und durch unkontrollierte Bewegungen vom Bild des harmonisch ausgewogenen Individuums abweichen. Der Film macht deutlich, dass es nicht ´´den Spastiker´´ gibt, und dass vieles, was über diese Behinderungsart im Umlauf ist, jeglichen Wirklichkeitsbezugs entbehrt.
Umgang mit Rollstühlen
Ein Trainingskurs mit Renate Geifrig
BRD, Herstellungsjahr 1997, Dokumentarfilm, 22 Minuten
Thema: Behinderung und Gesellschaft
Rollstuhl fahren will gelernt sein, aber auch der Umgang mit dem Rollstuhl als nicht behinderter Geher erfordert Übung und einiges Wissen. Wie bewältigt man zum Beispiel das Hindernis einer hohen Bordsteinkante? Fährt man eine Rolltreppe vorwärts oder rückwärts hinunter? An welchen Teilen lässt sich ein Rollstuhl beim Tragen anfassen? Anhand eines Stadtbummels demonstrieren eine ´´echte´´ Rollstuhlfahrerin und ihr Assistent, welche Probleme sich ergeben können und wie man sie löst. Hinweise über Eigentümlichkeiten bestimmter Rollstuhltypen runden das Bild ab.



